Mehr Kreislaufwirtschaft – aber woher kommen die Rezyklate?
Neue EU-Vorgaben setzen ein wichtiges Signal für die Kreislaufwirtschaft: Der Einsatz von Rezyklaten soll deutlich steigen. So sieht die neue EU-Altfahrzeugverordnung für Kunststoffe in Fahrzeugen schrittweise Rezyklatquoten von 15 % und später 25 % vor, die PPWR schreibt steigende Rezyklatanteile in Kunststoffverpackungen vor.
Doch damit wächst auch die Herausforderung: Hochwertige Post-Consumer-Rezyklate (PCR) für technische Anwendungen sind bereits heute knapp. Gleichzeitig steigt die Nachfrage aus verschiedenen Branchen.
Genau hier setzt unser neues Projekt NuPotRec an. Gemeinsam mit Akteuren aus der bayerischen Recycling- und Kunststoffbranche untersuchen wir, wie sich die Rezyklatknappheit verringern lässt, welche Anpassungen an bestehenden Anlagen, Prozessen und Stoffströmen möglich sind und wie dadurch die Versorgung mit hochwertigen Rezyklaten gesichert werden kann.
Dafür bringen wir Recyclingunternehmen, Compoundeure, Anlagenbetreiber, Technologieanbieter, Unternehmen mit Rezyklatbedarf und weitere relevante Akteure an einen Tisch. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wo liegen die technischen Potenziale? Welche Retrofit-Maßnahmen sind sinnvoll? Und unter welchen wirtschaftlichen und regulatorischen Voraussetzungen lassen sie sich umsetzen?
Unser Ziel: Bestehende Recyclingkapazitäten besser nutzen, die Herstellung hochwertiger PCR voranbringen und damit einen konkreten Beitrag zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft leisten.
NuPotRec wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.
Mehr lesen Sie in Kürze auf der Projektwebsite.





