Eine Lösung unseres Mitglieds Huber SE.

Ausgangslage

Die Abwärme der Blockheizkraftwerke, in denen das auf der Kläranlage erzeugte Biogas verstromt wird, soll zur Trocknung des Klärschlamms verwendet werden.

Lösungsansatz

HUBER realisiert einen maßgeschneiderten Bandtrockner mit zwei Temperaturzonen, der gleichzeitig über Mitteltemperaturenergie (90 °C) aus den Blockheizkraftwerken und Hochtemperaturenergie (140 °C) aus dem Heißwasserkessel betrieben wird.

Projektbeschreibung

Die Stadt Innsbruck produziert zusammen mit 14 umliegenden Gemeinden 50.000 m³ Abwasser pro Tag (Spitze: 145.000 m³), die von der modernen Abwasserreinigungsanlage (ARA) aufbereitet werden. Zwei HUBER Bandeindicker DrainBelt liefern täglich ca. 320 m³ Dünnschlamm mit 6 bis 7 % TR, denen pro Tag etwa 70 m³ Bioabfall beigemischt werden. Durch die Co-Fermentation erhöht sich die gewonnene Menge an Biogas der Faultürme auf der ARA.

Im Durchschnitt produziert die Faulung pro Tag ca. 9.000 m³ Gas, das größtenteils in zwei Blockheizkraftwerken verstromt wird. Die dabei entstehende Abwärmetemperatur von 90 °C wird im Mitteltemperaturbereich des Bandtrockners verwertet. Der restliche Teil des Biogases wird in einem 1.800 kW-Heißwasserkessel zur Wärmeproduktion mit einem Temperaturniveau von 140 °C genutzt.

HUBER realisiert hier einen maßgeschneiderten Zwei-Temperaturzonen-Trockner mit maximaler Energieeffizienz.

Weitere Informationen

Energieeffiziente Klärschlammtrocknung mit HUBER Bandtrockner BT in Innsbruck